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Gottesdienste 2017

Am Wochenende 18./19. Februar unterstützte das Barock-Consort in den Gottesdiensten den Chor St. Martin bei Aufführung der doppelchörigigen Messe aus der Sammlung Missodia Sionia von Miacheal Praetorius. Es spielt am Pfingstsonntag, 4. Juni, 11 Uhr.

Weitere Information

Pfingsten

Gottesdienst:
8. Juni 2014, 11 Uhr
Im Hochamt zu Pfingsten erklangen doppelchörige Instrumentalwerke von Francesco Usper, Ludovico Viadana und Biagio Marini., die zum Teil auch in der geistlichen Musik mit Werken von Schütz am 13. Juli gespielt werden.

Barock-Consort St. Martin

Das Barock-Consort St. Martin, ein Ensemble für Renaissance- und Barockmusik, spielt in wechselnder Besetzung Musik für die Kirche, meist im Gottesdienst. Kantor Franz Fink leitet das Ensemble in der Regel vom Continuo aus.

 

2014 spielen wir in zwei Veranstaltungen mit mehrchöriger Musik von Heinrich Schütz und Texten, am am 13. Juli unter dem Motto Danket dem Herrn.

Venezianische Festmusik im Gottesdienst

Am 25. August 2013 spielte das Barock-Consort St. Martin festliche Instrumentalmusik aus Venedig im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes.

Die teilweise doppelchörig angelegten Kompositionen von Biagio Marini und Giovanni Picchi aus der Zeit um 1625 bis 1629 wurden auf vier Barockposaunen, zwei Barockviolinen, Violone, Harfe, Cembalo und Orgel musiziert. Die für den Gebrauch im Gottesdienst komponierten Werke der italienischen Meister erfreuten mit virtuosen Partien ebenso wie mit ihrer vollen Klangpracht.

 

 

„Wer sich dem Himmel übergeben"

Am 23. November 2008 gestaltete das Barock-Consort eine Geistliche Abendmusik zum Ende des Kirchenjahres mit der Solistin Janina Moeller. „Wer sich dem Himmel übergeben" war das Motto, nach dem Titel einer Aria von Philipp Heinrich Erlebach, der von 1657 bis 1714 lebte. Gesungen wurden auch das ergreifende Lamento „Ach, dass ich Wassers gnug hätte" von Johann Christoph Bach (1642-1703) und „Ach, Herr, lass deine lieben Engelein" von Giovanni Rovetta (1596-1668) auf den Text, den Johann Sebastian Bach als Choral an das Ende seiner Johannespassion setzte. Dazwischen erklangen in durchdachter Folge Instrumentalwerke von eher unbekannten Komponisten: eine „Fantasia chromatica, à 4" von Diomedes Cato (ca 1560-1610), Paduana und Allmand von Johann Schop (1590-1667), Pavine à 6 von John Jenkins (1592-1678) und abschließend die Sonata Decima à 5 von Johann Rosenmüller (1614-1684).

 

Gesangssolistin war Janina Moeller, die den Martinis angehörte und bereits in den Konzerten Magnificat von John Rutter und Membra Jesu nostri von Dieterich Buxtehude glänzte und die auch in tiefer Lage durch klare Intensität überzeugte.

 

Das Barock-Consort erwies sich als eine wunderbar harmonisch aufeinander eingespielte Gruppe mit Simone Kurth und Jutta Anton (Violine), im Gambenconsort Matthias Schmidt, Heidrun Eggert und Maria Fink, Helga Lebertz (Orgel), und Franz Fink, der vom Cembalo aus leitete, bei Bedarf aber auch an die Orgel oder die Gambe wechselte - und ans Lesepult.

 

Das musikalische Programm wurde unterstützt durch Texte zu den Themen „Tod" und „Himmel", unter anderem von Franz Kamphaus und - augenzwinkernd zitiert - Friedrich Nietzsche: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen ...". Die Musik spannte einen großen Bogen von chromatisch bohrenden Klängen und klagender Programmmusik, die Tränenquellen und Seufzer ausmalt, zu einem „Blick auf die andere Seite" in der titelgebenden Aria. Nur von hohen Instrumenten begleitet, beginnt sie mit dem Aufruf „Trocknet euch ihr heißen Zähren" und endet mit den Worten „Denn der Himmel liebt mich doch".