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Gesprächskonzert 17. September 2006
Gottesdienst und Martinee

14. April 2013, 11 Uhr, mit Graham Waterhouse (Cello, Orgel, Sprechstimme)

Gottesdienst, 11 Uhr
Bach: aus Cello-Suite Nr. 1, G-Dur, BWV 1007
Waterhouse: in nomine for cello solo, Uraufführung
Pastorale für Orgel
aus Variationen über ein Thema von Pachelbel op. 6 für Orgel

Martinee im Anschluss
Wiederholung des neuen Werkes mit Erläuterungen
Der Werwolf, nach dem Gedicht von Christian Morgenstern für Sprechstimme und Cello

Graham Waterhouse

war schon früher in Idstein:

27. und 28. Juni 2004
Neue Musik als Gottesdienst
Psalm 103, 2
Programm (als pdf)

9. April 2005
Gesprächskonzert
Rezension IZ
Programm (als pdf)

5. August 2005
Abschiedskonzert für Pfarrer Klaus Schmidt
Konzert für Violoncello und Orchester
Uraufführung der Kammerorchesterfassung op. 27a
Rückblick mit Fotos
Programm (als pdf)

17. September 2006
Abendmesse und Gesprächskonzert
Uraufführung „Reflections on a Round, froh zu sein“
Ankündigung und Vita
Rezension WK
Rezension IZ
Programm (als pdf)

13. Januar 2008
Offener Chor und Martinee

Graham Waterhouse

informiert aktuell über seine Konzerte, seine Werke und ihre CD-Aufnahmen auf seiner Homepage.

Weitere Information

Gottesdienst und Martinee 14. April 2013

Am Sonntag, 14. April 2013, spielte der Komponist und Cellist Graham Waterhouse in St. Martin im Gottesdienst und in einer anschließenden kurzen Martinee, einer Musikalischen Matinee nach der Messe. Waterhouse wurde 1962 in London geboren und lebt seit 1992 in München, wo er unter anderem im Gasteig eine Konzertreihe mit Kammermusik gestaltet. Er war schon mehrfach in der Gemeinde zu Gast, 2005 spielte er im Gottesdienst und stellte anschließend ein neues Chorwerk vor, außerdem war er der Solist in der Fassung seines Cellokonzerts für Kammerorchester, die dort zum ersten Mal aufgeführt wurde. 2008 probte er mit einem offenen Chor seine Missa brevis. Diesmal brachte er ein neues Werk für Cello solo mit, "in nomine for cello solo", das im Gottesdienst seine Uraufführung erlebte. "In nomine" war eine musikalische Form von variierender Instrumentalmusik, die im 16. Jahrhundert in England vom liturgischen Cantus firmus "In nomine Domini" ausging und im 20. Jahrhundert wieder belebt wurde. Waterhouse spielte außerdem aus der 1. Cello-Suite von Johann Sebastian Bach, G-Dur, BWV 1007, sowie eigene Orgelmusik, "Pastorale"  und aus den Variationen über ein Thema von Pachelbel. Im Anschluss erläuterte er das neue Werk und führte ein weiteres seiner Werke für Sprechstimme und Cello auf, die er gleichzeitig rezitiert und spielt,  auf "Der Handschuh" nach Schiller (2005) und "Aases Himmelfahrt" nach Ibsen (2008) folgte "Der Werwolf" auf das Gedicht von Christian Morgenstern.

Singen und Hören 13. Januar 2008

 
Projekt Missa brevis 2008: Am Wochenende 12.-13. Januar 2008 stellt der Komponist Graham Waterhouse sein neuestes „Werk im Entstehen“ („work in progress“) vor, eine Missa brevis - eine kurze lateinische Messe für Chor und Orgel, die bewusst schlicht gehalten und für Gottesdienste geeignet sein soll. Jeder ist eingeladen, selbst zu singen und zu hören in einem Offenen Chor, im Gottesdienst und in einer Cello-solo-Martinee.

 

Der Komponist, Cellist, Organist Graham Waterhouse, der 1962 in London geboren wurde und seit 1992 in München lebt, ist in der Gemeinde schon gut bekannt aus Gottesdiensten und Konzerten.

Der ursprüngliche Anlass zur Komposition einer Missa brevis war ein Wettbewerb. Dessen Termin ist längst verstrichen, doch verstarb der Vater des Komponisten, der international angesehene Fagottist William Waterhouse, plötzlich am 5. November 2007 und wurde am 23. November in einem Memorial Service in London geehrt. Die Idee der Messkomposition lebt weiter. 

Graham Waterhouse bittet experimentierfreudige Sängerinnen, Sänger und Orgelspieler, mit ihm auszuprobieren, was Laienmusiker schnell lernen können und wie es klingt.

Ein Offener Chor ist geladen, sich dazu in St. Martin am Samstag,

12. Januar 2008, um 15 Uhr zu treffen, offen und frei für jeden, der bei der „Geburt" neuer Kirchenmusik helfen will. 

 

Im Dialog mit dem Komponisten und Kantor Franz Fink kann sich viel ereignen:

- selbst singen (stärkt das Immunsystem, so die UNI Frankfurt)

- Einblick in die „Werkstatt" eines Komponisten

- Kontakt zu Gleichgesinnten - Bekannten und noch nicht Bekannten

- ökumenische Verbundenheit in Musik

- hören der Mebold-Orgel (2006)

- singen in Gemeinschaft, auch wenn man nicht Woche für Woche Zeit dafür hat

- vertraut werden mit den lateinische Texten, die um die Welt einheitlich sind

- Harmonie und Zusammenklänge erleben

- „oben offen" - manchmal beleuchtet Musik einen neuen Zugang zu Gott

 

„oben offen" ist übrigens auch eine Stimmübung im Chor St. Martin, ebenso wie „Omaaaa! Wo ist O-o-o-laf? --- Olaf orgelt oben ohne Orgel."

 

Wenn keiner kommt, ereignet sich nichts.
 

Gottesdienste mit Neuer Musik

Wenn sich ergibt, dass Teile der Messe bereits „fertig" genug sind und eine singfähige Gruppe bereit ist, im katholischen Hochamt mitzuwirken,  können neue Stücke für die Gemeinde in der Abendmesse am Samstag, 18 Uhr, und im Sonntagsgottesdienst am 13. Januar, 10:30 Uhr, uraufgeführt werden. Geplant sind dafür Kyrie (- Sanctus) und Agnus Dei, Einsingen am Sonntag 9:30 Uhr. Außerdem wird Graham Waterhouse auf Violoncello und Orgel zur Musik der Gottesdienste beitragen. Dabei liegt ihm das Pastorale for organ (1998 von Hofmeister, Leipzig, verlegt, in memoriam Phillis Ritchie) besonders am Herzen, mit dem er die Trauerfeier für seinen Vater einleitete. 

 

Cello-solo-„Martinee"

Die Martinee (= Musikalische Matinee in St. Martin nach der Messe)

am 28. Oktober 2007 mit dem dacapo vokalensemble aus Dortmund hat gut gefallen.

 

Graham Waterhouse hat für die 2. Martinee ein kontrastreiches Programm für Violoncello solo (und seine Sprechstimme) vorgesehen:

 
Bach   Praeludio  aus der 3. Suite
G. Waterhouse   Monologue (1997)
Bach   Allemande  aus der 3. Suite
Britten   Serenata  aus der 1. Suite
Bach   Sarabande  aus der 3. Suite
G. Waterhouse   Aases Himmelfahrt (ein Monolog des Peer Gynt, von Ibsen,

für Sprechstimme und Cello, 2007)

Wer seine hintersinnige Vertonung von Schillers Ballade „Der Handschuh" erlebt hat, weiß, dass er sich auf etwas Besonderes freuen kann.