Home Impressum Sitemap Druckversion Home

wer wir sind was wir tun einladung kirchenmusik unsere kirche kindergarten nachrichten kontakt
St. Martin, Idstein, auf einer frühen Postkarte
Mit freistehendem Glockenturm

Die Katholische Kirche St. Martin in Idstein - ein Bau von Johannes Krahn
Am 7. Mai 2010 berichtete Marianne Kreikenbom für das Wiesbadener Tagblatt in der Reihe ORTSBESICHTIGUNG über die Kirche St. Martin, Idstein.

In English

Basic information about the parish St. Martin and its church, designed by Johannes Krahn.

Kirche St. Martin

Am 5. Juni 1965 wurde die neue Kirche an der Wiesbadener Straße von Bischof Dr. Wilhelm Kempf aus Limburg feierlich konsekriert.

Die Architektur

Der Architekt war Professor Johannes Krahn aus Frankfurt, einer der bekanntesten modernen Kirchenbauer seiner Zeit. Der Bau erinnert an eine altkirchliche Basilika: Der Raum ist klar definiert auf den Altar hin bezogen. Er nimmt die liturgischen Vorstellungen und Neuerungen des 2. Vatikanischen Konzils vorweg: es gibt z. B. keine Kommunionbank, und der Tabernakel steht nicht mehr auf dem Altar, sondern auf einer eigenen Säule. Das Fensterband unter der Decke gibt dem Bau aus gemauerten Natursteinen eine einzigartige Leichtigkeit. Die großartige Geschlossenheit und die herbe Nüchternheit dulden keine Nebensächlichkeiten.

Die Ausstattung unserer Kirche

Die wenigen Ausstattungsstücke sind einfach und edel: Altar, Ambo, Taufstein und Tabernakel aus Lahnmarmor. Die Kreuzwegfenster sind gestaltet von Paul Corazolla (Berlin), das Vortragekreuz, der Tabernakel, der Osterleuchter und die Monstranz vom Atelier für Goldschmiedekunst Schwerdt und Förster (Aachen). Eine Madonna, die Krippenfiguren sowie das Bild des Hl. Antonius wurden gestaltet von den Geschwistern Degen aus Höhr-Grenzhausen. Eine Martins-Ikone stammt von A. Gaverdowski aus der Idsteiner Partnerstadt Uglitsch in Russland. Die neo-gotische Kreuzigungsgruppe aus dem Vorgängerbau, der Magdalenenkirche, befindet sich über dem Tabernakel in der Seitenkapelle.

Die Umgestaltung

Leider wurde damals beim Bau ein Kalk verwandt, der im Lauf der Jahre den Mörtel total zerbröseln ließ, sodaß in den vergangenen Jahren die Außen- und Innenmauern ausgekratzt und neu verfugt werden mussten. Anlässlich der Innenrestaurierung im Jahr 2003 wurde der Altar in die Vierung vorgezogen und damit genügend Platz für Musikgruppen hinter dem Altar geschaffen; das Querschiff wurde zur Sakramentskapelle umgestaltet, und der Taufstein wurde so verlegt, dass im Gemeindegottesdienst würdig das Sakrament der Taufe gespendet werden kann. Die bisher unzureichende Beleuchtung wurde durch Pendelleuchten ergänzt, und die Kirchenbänke wurden in Eigenhilfe der Gemeinde aufgearbeitet. Die Restaurierung und Umgestaltung der Martinskirche leitete der Architekt Franz Josef Hamm aus Limburg. Mit der Einweihung der Mebold-Orgel am 22. Januar 2006 kam der Umbau zum gelungenen Abschluss.

Krippe 2009

Zum Weihnachtsfest 2009 wurde eine neue Krippe geschaffen.