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Sankt Martin - Patron unserer Gemeinde

Martin, der Schutzpatron unserer Gemeinde, wird im Jahr 316 als Sohn heidnischer Eltern in Ungarn geboren.

 

Martin läßt sich taufen

In Pavia endeckt er als Kind das Christentum. Sein Vater, ein ehemaliger römischer Offizier schickt ihn gegen seinen Willen ins Heer. In Amiens teilt er seinen Mantel mit einem Bettler und erlebt in einem Traumgesicht den Herrn, der zu seinen Engeln Spricht: "Martin, der gerade erst ein Katechumene ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet." Kurz darauf lässt Martin sich taufen und verläßt das Heer. In Poitiers trifft er den berühmten Kirchenlehrer Hilarius.

Sein Wirken

Martin war sowohl Mönch als auch Missionar. In Tours wird er - gegen seinen Willen - zum Bischof gewählt. Er organisiert die Kirche in Gallien. Als der Bischof nahezu 80 Jahre alt ist, begibt er sich nach Candes an der Grenze zwischen der Tourraine und Anjou, um Frieden unter seinen Brüdern zu stiften, wo er am 8. November 397 stirbt. Sein Leichnam wird am 11. November des Jahres in Tours beigesetzt.

Wallfahrten

Schon kurze Zeit später beginnt die Wallfahrt zu seinem Grab. Tours wird neben Santiago di Compostella der bekannteste Wallfahrtsort des Mittelalters. Die Martinskirche wurde während der fanzösichen Revolution zerstört, die Wallfahrt kam zum Erliegen. Im späten 19. Jahrhundert gibt es eine Renaissance der Martinsver-ehrung, eine kleinere Basilika wird an der ursprünglichen Stelle im neoromanischen Stil aufgebaut. Bei der Gemeindefahrt im September 2004 hat die Pilgergruppe der Pfarrei St. Martin die Basilika und das Grab des Hl. Martin in Tours besucht. In unserer Pfarrkirche haben wir eine russische Ikone mit der Martinslegende angebracht. Sie wurde von dem Maler A. Gaverdowski aus Uglitsch im Jahr 1996 gemalt.